Gegenwart
SCHLÜSSEL ZUR FREIHEIT
18.10.2025 bis 29.11.2025
Vernissage: Samstag | 18.10.2025 | 18.00 Uhr
EDWARD DWURNIK
Malerei
In der Ausstellung sind Werke aus der Serie REISEN PER ANHALTER zu sehen;
zusätzlich wird das Gemälde „Sigismundsäule“ aus der Serie WARSCHAU ausgestellt.
Diese Serie entstand 1981 und thematisiert das Kriegsrecht in Polen.
ALBE KANT
Im Kabinett
Präsentiert das Gemälde „Die Freiheit führt das Volk auf die Barrikaden” nach Delacroix.
Die kulturelle Aufgabe des Künstlers besteht darin, mit Heiligkeiten, Selbstverständlichkeiten und Gewohnheiten zu brechen.
Edward Dwurnik (19.04.1943 – 28.10.2018) wurde am 19. April 1943 in Radzymin geboren. Er war einer der beliebtesten Künstler Polens.
Das Werk des Malers umfasst mehr als 8.000 Gemälde und über 12.000 Werke auf Papier. Er war ein unbestrittener Arbeitstitan. Sein Schaffen lässt sich in mehrere Zyklen, Perioden und Faszinationen unterteilen.
Trotz der Vielfalt von Dwurniks Werken ist sein Stil so charakteristisch, dass er sowohl von Liebhabern des Künstlers als auch von Laien, die nicht viel mit Kunst zu tun haben, leicht zu erkennen ist.
Dies ist ein Beweis dafür, wie bedeutend und beliebt er in Polen war.
Text: Edward Dwurnik, BOSZ
Entgegen dem Anschein ist Kunst eine mächtige Waffe, die seit Jahrhunderten ihre Schlagkraft entfaltet.
Edward Dwurnik war ein Künstler, der der Geschichte lauschte und für Unterdrückung sensibilisiert war. Kein Wunder also, dass ihn der Kriegszustand tief getroffen hat.
Er war der Meinung, als Bürger betrogen, provoziert und zu einer Reaktion gezwungen worden zu sein. Fast sofort nahm er einen individuellen Kampf auf, bei dem er sich der Bilder bediente.
Seine Vergeltung war raffiniert und frei von offener Aggression. Dwurniks Schaffen aus der Zeit des Kriegsrechts erinnert an die Verärgerung eines Menschen, dessen Werte verletzt wurden.
Der Künstler stellte die Betrachter den damaligen Ereignissen gegenüber und versetzte sie in eine bedrückende Situation.
Damit zwang er ihn, die Angst und den Abscheu zu spüren, die viele von uns damals empfunden hatten.
Text: Edward Dwurnik, BOSZ
Patronat
